Lithium-Ionen-Akkus zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte aus. Deshalb steigt ihr Absatz seit Jahren stark. Bei sachgemäßer Handhabung (z. B. nur Ladegeräte des Herstellers verwenden, vor mechanischen Stößen schützen) geht von ihnen keine erhöhte Brandgefahr aus. Bei unsachgemäßer Handhabung oder falscher Entsorgung leider schon. Laut Brandursachenstatistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. (IFS) sind in den letzten 20 Jahren kontinuierlich 30 Prozent aller Brände auf den Faktor „Elektrizität“ zurückzuführen – hierunter auch Brände, die durch defekte Akkus verursacht worden sind.
Sonderabfallwissen besucht die Freiwillige Feuerwehr in Thune in Braunschweig, um über Brandverhütung und -bekämpfung zu sprechen, wenn Lithium-Batterien im Spiel sind. Dr. Frank Krämmer ist dort Ortsbrandmeister. In seiner Funktion als Vizepräsident für den Bereich Werkfeuerwehren im Präsidium des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) berichtet er, wie wichtig der richtige Umgang mit Akkus zu Hause ist und auch, wie Unternehmen Akku-Bränden vorbeugen können. Dr. Kämmer erläutert schließlich, wie man sich im Brandfall korrekt verhält und wie die Feuerwehr bei Bränden, insbesondere solchen mit Akku-Beteiligung (z. B. dem Brand von einem E-Auto) üblicherweise vorgeht. Die Arbeit der Feuerwehren in Deutschland fußt auf einer professionellen Ausbildung, geeignetem Equipment und klaren Leitlinien für die unterschiedlichen Brand- und Rettungsfälle.
Und natürlich werden in einem Feuerwehr-Podcast auch ein Löschfahrzeug und ein First-Responder-Fahrzeug aus nächster Nähe unter die Lupe genommen und das Martinshorn getestet.